Vermisste Personen im Bunker- Übung für Bergung und Beleuchtung 09.03.2014
Am vergangenen Samstag, 08. März 2014, hatten der Technische Zug und die Fachgruppe Beleuchtung unseres Ortsverbandes die Möglichkeit ihr Können bei einer unangekündigten Übung unter Beweis zu stellen. Bereits am Morgen wurden die Einheiten alarmiert und brachen auf in Richtung Wuppertal. Hier galt es in verschiedenen Bunkeranlagen zwei vermisste Personen aufzufinden.

Ausgerüstet mit Taschen- und Handlampen brachen die ersten Erkundungstrupps in die stockdunkle Bunkeranlage auf. Nach der ersten Erkundung und Lageeinschätzung durch die Gruppenführer war in den verwinkelten Bunkern dann zunächst die Fachgruppe Beleuchtung gefragt. Mit ihren Beleuchtungskomponenten sorgten die Helfer für die Ausleuchtung der Anlage und vereinfachten somit die Arbeit der Bergungsgruppen, die von Helfern der Johanniter Unfallhilfe bei der Suche und Rettung der Vermissten unterstützt wurden. Bald war die erste vermisste Person gefunden. „Leicht verschüttet und ohne Bewusstsein“, lautete die Einschätzung der Sanitäter, die das Opfer zunächst versorgten. Im Anschluss transportierten die THW-Kräfte den „verletzten“ Dummy wieder ans Tageslicht. Danach ging die Suche nach dem zweiten Vermissten weiter. Auch hier arbeiteten die einzelnen Gruppen Hand in Hand. So konnte schließlich auch der zweite Vermisste, auch in diesem Fall ein Dummy, gefunden und geborgen werden.

In einem zweiten Übungsteil stand dann die Ausleuchtung der Einsatzstelle im Vordergrund. Unter Anleitung der Helfer der Fachgruppe Beleuchtung sorgten alle Helfer gemeinsam für die komplette Ausleuchtung einer der Bunkeranlagen. Alle Übungsteilnehmer waren engagiert bei der Sache und zeigten, wie wichtig die effektive Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten für einen erfolgreichen THW-Einsatz ist. Das frühlingshafte Wetter und die willkommene Abwechslung vom THW-Dienstalltag trugen zusätzlich zu einer gelungenen Übung bei, die mit Sicherheit zur Motivation aller Mitwirkenden beigetragen hat.


Text Lena Brückle, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit
Bilder: Lena Brückle, Bodo Benstein

 
  Nach der Alarmierung am Morgen treffen die ersten THW-Kräfte an der Einsatzstelle in Wuppertal-Barmen ein. Bevor es los geht gibt Zugführer Matthias Großmann (rechts) seinen Gruppenführern eine Einweisung in das Übungsszenario: „ Zwei vermisste Personen in den Bunkeranlagen.“ Es geht los: Die Fachgruppe Beleuchtung bereitet die Ausleuchtung des ersten Bunkers vor… und bald darauf brennt das erste Licht. Die Erkundungstrupps der Bergungsgruppen beginnen mit der Suche nach den Vermissten. Gleichzeitig sorgen die Helfer der Fachgruppe Beleuchtung für die weitere Ausleuchtung der stockdunklen Bunkeranlage. Bald darauf ist jedoch klar- die Vermissten müssen sich in der zweiten Bunkeranlage befinden.  
 

 
  Teamwork: Vor dem Betreten der zweiten Bunkeranlage besprechen die Gruppenführer der 2. Bergungsgruppe, Florian Becker (links), und der Fachgruppe Beleuchtung, Hendrik Holz (rechts), das weitere Vorgehen. Die Suche geht weiter… und bald darauf sind die vermissten Personen gefunden… und können von THW- und Johanniter-Einsatzkräften gemeinsam gerettet werden. Im zweiten Teil der Übung stand die Beleuchtung im Vordergrund. Alle Gruppen hatten gemeinsam die Aufgabe, die zweite Bunkeranlage komplett auszuleuchten. Für die Ausleuchtung... der dunklen und verwinkelten….  
 

 
  Bunkeranlage aus dem 2. Weltkrieg…. mussten jede Menge Kabel verlegt und Beleuchtungsmittel aufgebaut werden. Zu guter Letzt jedoch konnte der komplette Bunker… gut ausgeleuchtet werden. Am Nachmittag schließlich konnten die THW-Helfer, nach erfolgreich abgeschlossener Übung, die Bunkeranlagen verlassen.